WELCOME

  for a  walk at Rhineland-Palatinate

EIN  SPAZIERGANG   DURCH  RHEINLAND - PFALZ

Blick auf die Landstuhler Höh

Glanwiesen , Patersbach Blickauf den Potzberg

Garten der Erdfeder Neunkirchen Potzberg

Jettenbach Steinbruch

Pörrbach Kuhweide

Schwedelbach Äcker und Heuwiese

am Glanufer

Heuballen Mackenbach

alte Weiden und Pappeln ein Regentag

Brachland im Landstuhler Bruch

Park Burg Landsberg Obermoschel

Sitters Mühlweg

Sitters Moschelbach

Feldweg Schwedelbach Mostbirnbaum und "QUETSCHENBÄUME"

Um die Bilder in ihrer Gesamtperspektive  zu erfassen

sollten Sie von Ihrem Bildschirm ein bis zwei Meter  zurücktreten

beim Betrachten

viel Vergnügen !

 

to get the realistic  perspective of the paintings you need to step away from your pc screen five to ten steps while looking at them

much fun!

earth-collection.de

Freilichtmalerei  in Aquarell

Die Originale dieser Ausstellung sind nicht käuflich zu erwerben.

Da sie eine geschlossene  Landschaftsdokumentation über mehrere Jahre darstellen,

und vieles leider dem Zahn der Zeit, der Motorsäge und dem Straßenbau zum Opfer gefallen ist.

Viele der alten Bäume mangels Pflege,  die letzen Jahre leider nicht überlebt haben,

und nun als Skelette für vereinzelte Krähen in der Landschaft stehen, bis sie dem Brennholz zum Opfer fallen.

Sie waren lange Zeit Zeugen der menschlichen Entwicklung in diesem Kulturraum.

Diese Dokumentation sollte ihnen ein kleines Denkmal der Erinnerung setzen,

aus was die "PÄÄLZER" Kultur einst erwachsen ist, aus der  alten Landschaft.

Die die Römer mit Natursteinmauern kultivierten wie in der Toscana,

 den Wein hierherbrachten und damit die Landschaft und Kultur entscheidend prägten.

Leider verfallen auch die Terrassen und die Keltern für Birnen Äpfel und Trauben vielerorts.

 Der alte Traubenstock am Haus musste der neuen Außenisolierung weichen und es müssen wieder Jahre vergehen,

bis der neue Schössling das Haus wieder umrankt hat.

Noch weiter zurückliegt die Zeit der Kelten und Germanen und dem

 MET -HONIGWEIN den sie brauten -und

den sie Nektar der Götter nannten.

Landschaftserhalt bedeutet Lebensraumerhalt.  Nicht nur für uns,

aber mit uns

denn ohne uns geht es nicht.

 Deshalb sollten wir mit  jedem kleinen Rest unseres Kulturerbes behutsam und vernünftig umgehen,um auch unseren Kindern noch etwas von den Wurzeln ihrer Kultur zu erhalten,

DAS GOLD

DES WEINES

DES WEIZENS

UND DES METS.

Falls Sie dennoch eines der Motive erwerben wollen, und diese Philosophie unterstützen, erstellen wir gegen Material und Arbeitsaufwand Nachdrucke.

Sollten Sie die Motive in einer Broschüre oder einem Flyer nutzen wollen, die dem öffentlichen Wohl und dem Natur-und Landschaftserhalt dienlich sind,

können Sie dies kostenlos nach Anfrage und mit einem Verweis auf den Ersteller tun.

Wir senden Ihnen dann die von Ihnen benötigten Vorlagen in den entsprechenden Größen,

damit die Wiedergabe der Bilder klar und deutlich bleibt und die Farben den Originalen entsprechend.

Der reine Nachdruck für Kommerzielle Zwecke ist untersagt

Die Urheberrechte liegen beim Ersteller earth-collection.de.

Sollten Sie Gefallen finden an einem der Motive zur Verwendung auf Ihrer Speisekarte  als Saft -oder Weinetikett  - Prospekt für Ihre Ferienpension-

oder Ihren Naturkostladen-

 was immer Sie sich vorstellen

so fragen Sie an.

Diese erstellen wir gerne ebenfalls gegen Material und Arbeitsaufwand.

 

in diesem Sinne

"die Pfalz Gott erhalt ´s "

vielen Dank für Ihren Besuch

in einer der schönsten Landschaften  in mitten von  Europa

 

wir  freuen uns über Ihren Kommentar im Gästebuch

eine Angabe ihrer Email ist dazu nicht erforderlich

 

 

 

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DIESE AUSTELLUNG WURDE AUSGEWÄHLT

 ZUR ERÖFFNUNG DER 1.LANDESGARTENSCHAU IN  KAISERSLAUTERN

LEIDER KONNTEN WIR DAMALS DEN AUSTELLUNGSTERMIN AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN NICHT

WAHRNEHMEN

 DESHALB STELLEN WIR SIE NUN HIER UND JETZT DER ÖFFENTLICHKEIT ZUR ANSICHT

DA ES SICH UM EINE LANDSCHAFTSDOKUMENTATION HANDELT

- LANDSCHAFT - ALLER MENSCHEN LEBENSGRUNDLAGE IST

-UND  NUR IHR ERHALT- UNSER ÜBERLEBEN

ALS MENSCHEIT

SICHERT

WIR BEDANKEN UNS   AN DIESER STELLE  BEI DER STADT KAISERSLAUTERN FÜR IHR ENGAGEMENT

UND ALLEN FREUNDEN WELTWEIT FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG

UND FREUNDSCHAFT

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just become a member and a friend for life

ORTSANGABEN ZU DEN EINZELNEN TAFELN

1.

   FELDWEG IN BLEDESBACH AUF DEM BERG  ÜBER DEN NOVEMBERNEBELN

2.

  WASSERGRABEN IM JANUAR-LANDSTUHLER BRUCH

   DEZEMBERABEND IN SCHWEDELBACH

   MACKENBACHER FELDER IM FEBRUAR

3.

  KAMILLENWIESE IM SULZBACHTAL

  ALTER MOSTBIRNENBAUM IN SCHWEDELBACH 

  ALTER HOCHSTAMMAPFELBAUM STEINWENDEN

4.

  FELDER ZWISCHEN WEILERBACH UND RODENBACH

  JETTENBACHER STEINBRUCH SOMMERABEND

   APRILWETTER IN STEINWENDEN

   SOMMERGEWITTER IN RATHSKIRCHEN

5.

   STROHBALLEN IN RODENBACH

   KLEINER ALTER APFELBAUM AUF STOPPELACKER IN GIMSBACH MATZENBACH

   HEUBALLEN ZWISCHEN SITTERS UND SCHIERSFELD IM JULI

   NIEDERSTAUFENBACHER STOPPELACKER

6.

   BURG LANDSBERG BEI OBERMOSCHEL

   SITTERS ORTSANSICHT

   WIESEN NACH DER HEUMAAT

7.

    EULENBISWEIHER AM ERSTEN MAI

    OHMBACHSEE IM SEPTEMBER

    TONGRUBENWEIHER IN HETTENLEIDELHEIM NATURSCHUTZGEBIET ERDEKAUT

     DIE NAHE BEI NORHEIM   GESCHÜTZTER UFERBEREICH FÜR WASSERVÖGEL

8.

     INNENHOF IN SITTERS

     HAUS IN DER HAUPTSTRASSE IN SITTERS 2003

      ALTES HOFTOR MIT FLIEDER SITTERS

      SITTERS KIRCHENSTRASSE

      ANSICHT DER KIRCHE  VOR DER RENOVIERUNG UND BEBAUUNG DER HANGWIESE

9.

    ORTSANSICHT VON STEINWENDEN

    BIERGARTEN DER ALTEN PROBSTEI, REMIGUISBERG ALTENGLAN

    WEILERBACHER WIESEN IM SOMMER

    ALTE SANDSTEINBRÜCKE ÜBER DEN GLAN NACH ULMET

    BAUERNGARTEN IN GIMSBACH

 

    FALLS GEWÜNSCHT ERSTELLEN WIR KARTEN UND KALENDER AUF ANFRAGE INDIVIDUELL NACH IHREN WÜNSCHEN BESCHRIFTET

    AUCH EINZELDRUCKE SIND ERHÄLTLICH  

Gönnen Sie sich das Vergnügen sich unter die grosse Eiche in den Schatten zu setzen und die Landschaft zu genießen  beim Anklicken wird das Bild in Originalgrösse angezeigt und sie können mit ihrer Lupe jeden mm Wiese erforschen viel Freude!

Mächtige Landschaft

Vor dem blassen Dämmerhimmel,
den Gewölke, grau verworren,
fast schon jetzt zu Nacht verdunkeln,
steh ich, wie ich mich vom Armstuhl,
drin ich grad ein wenig ruhte,
aufgehoben, mit vom Schlafe
noch nicht ganz befreiten Augen.

Und das ungeheure Bild der
Landschaft, das mich so auf einmal
trifft, wie sie den Flügel ihrer
Wolken in die Nacht vorausreckt,
Wasser, Wälder, Berge so im
Schoß des eignen Schattens tragend,
hält mich lang noch wie im Traume.

Ein Sommer, 1900

Christian Morgenstern

der Hochzeitsgarten

Diesen Garten habe ich noch mit eigenen Augen gesehen

und mit eigener Nase gerochen

und zum Glück noch schnell gemalt bevor er für immer verschwand.

Es ist ein sogenannter Hochzeitsgarten.

Früher legten die Frauen nach der Hochzeit einen Blumengarten an

oder,

sie übernahmen den, der schon von der Mutter, der Oma oder der Schwiegermutter angelegt worden war, 

denn Blumenläden gab es nicht

und für die Feste übers Jahr wurden die Blumen dort geschnitten.

Die Frauen tauschten die verschiedenen Sorten untereinander aus und vermehrten die Pflanzen selbst, durch sogenannte Ableger.

Diese Gärten verströmten einen unbeschreiblichen Duft  und waren fast das ganze Jahr über am blühen-

kostenlose Aromatherapie pur,

und  Tummelplatz für Insekten aller Art.

Dieser war in unserem Dorf  der letzte seiner Art

und wurde von den neuen Hausbesitzern abgegraben.

Diese Gärten brauchten sehr wenig Pflege.

Heute würde man so etwas  Permakultur nennen.

Nur sind sie leider fast völlig aus unseren Dörfern verschwunden

und mit ihnen hat diese wunderschöne Tradition der Frauen wohl für immer geendet,

wenn sie niemand mehr mit viel  Liebe zum Leben erweckt.

die Blumenarten die hier zu sehen sind 

Trauben Hyazinthen

große Hyazinthen

Tulpen rot und gelb

Vergissmeinnicht

Blausterne

Hausveilchen

verschiedene alte Primelarten 

Blaukissen

weißes Steinkraut

Narzissen 

Christrosen

Äpfel auf Brokat

DIE ÄPFEL   DIE  SIE AUF  DEM  GEMÄLDE  "ÄPFEL   AUF   BROKAT   SEHEN "

SIND  DIE  HIER  BODENSTÄNDIGEN   APFELSORTEN

DIE   BÄUME   SIND   ETWA   HUNDERT  JAHRE  ALT

DIE   ÄPFEL   EINZIGARTIG   SCHMACKHAFT   UND   SCHÖN

ES   HANDELT   SICH   AUF   DEM  BILD   UM

KAISER WILHELM

LANDSBERGER

SCHAFSBIRNEN

WEIHNACHTSÄPFELCHEN

  FÜR   AN   DEN   TANNENBAUM

UND

  EISÄPFEL  

DIE   SICH   BIS   JUNI    HALTEN   BEI   RICHTIGER   LAGERUNG

AUSSERDEM    KÖNNEN    SIE  GANZ    DURCHGEFRIEREN   UND   HABEN   NACH   DEM   AUFTAUEN KEINERLEI    SCHADEN

EIN   GANZ   BESONDERS   FANTASTISCHER   KUCHENAPFEL

ES   WAR   MIR   WICHTIG   SIE   WENIGSTENS   IM   BILD   FÜR   DIE   NACHWELT   ZU ERHALTEN

DA   ES   ALLESAMT   EIGENTLICH   SCHON   AUSGESTORBENE   SORTEN   HIER   SIND

LEIDER

WOHLSCHMECKENDERE   ÄPFEL   HABE   ICH   NIE   GEGESSEN;    DELIKATESSEN

UND  AN  SCHÖNHEIT  SIND  SIE  KAUM   ZU   ÜBERTREFFEN

DESHALB WAR   ES   MIR   WICHTIG   SIE   SO   ABZUBILDEN

ALS   DAS   WAS  SIE   WAREN   UND  WAS  SIE   SIND

KOSTBARKEITEN

NICHT   NUR   ZU   WEIHNNACHTEN!

 

Martin Luther : "Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.”

Einkehr

Bei einem Wirte wundermild
Da war ich jüngst zu Gaste.
Ein goldner Apfel war sein Schild
An einem langen Aste.

Es war der gute Apfelbaum
Bei dem ich eingekehret
Mit süßer Kost und frischem Schaum
Hat er mich wohl genähret.

Es kamen in sein grünes Haus
Viel leichtbeschwingte Gäste
Sie sprangen frei und hielten Schmaus
Und sangen auf das Beste.

Ich fand ein Bett in süßer Ruh
Auf weichen, grünen Matten
Der Wirt er deckte selbst mich zu
Mit seinem kühlen Schatten.

Nun fragt ich nach der Schuldigkeit.
Da schüttelt er den Wipfel
Gesegnet sei er allezeit
von der Wurzel bis zum Gipfel.
(Volkslied)

Wissenswertes über Äpfel

Die erste schriftlich überlieferte Olympiade fand 776 v.Chr. in Griechenland statt. Der Sieger bekam damals einen Apfel als Preis...heute gibt es eine Goldmedaille.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/welt-biodiversitaetsrat-bonn-verwaltet-die-globale-artenvielfalt-11724327.html

 

Welt-Biodiversitätsrat Bonn verwaltet die globale Artenvielfalt

20.04.2012 ·  Der Weltklimarat hat jetzt im globalen Naturschutz einen Bruder. Sitz des Welt-Biodiversitätsrats, der gegen das Artensterben kämpfen soll, ist überraschend Deutschland geworden.

Von Joachim Müller-Jung

EIN GELUNGENES BEISPIEL PRAKTISCHER UMSETZUNG  VON UMWELT- UND LEBENSQUALITÄTSERHALT IN UND UM EIN DORF

ein schönes Beispiel der praktischen Umsetzung für ein Dorf

    

Nothweiler - ein Dorf mit Platz für Menschen und Natur

veröffentlicht in:
Die RHEINPFALZ
vom 1. April 2000
© Lilo Hagen

Wie sich die Nothweilerer ihr kleines Paradies einrichten

Mit wenig Geld, aber geschärftem Umweltbewusstsein Ökologie im Dorf verbessert - Sonderpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten

Das auch eine kleine Gemeinde ohne großes Finanzbudget ihre Bürgerinnen und Bürger für das Umweltbewusstsein sensibilisieren und dem Verfall dorftypischer gestalterischer Qualitäten und der Verarmung der dörflichen Flora und Fauna entgegentreten kann, das zeigen die – preisgekrönten - Aktivitäten der Gemeinde Nothweiler.

Für dieses Engagement zeichnete Ministerin Claudia Martini die Gemeinde im Februar mit einem Sonderpreis für „Vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde“ aus.

„Vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde“, das war auch der Titel des Landeswettbewerbes, an dem sich Nothweiler selbstbewusst beworben hatte. „Wenn es zutrifft, dass sich die Entwicklung unseres Verhältnisses zur Landschaft in ihrem Erscheinungsbild wiederspiegelt, kann sich Nothweiler getrost dem Wettbewerb stellen“, heißt es in der Bewerbung der Gemeinde.

„Die Gemeinde Nothweiler und ihre Bürger verstehen unter dem Begriff „Dorfökologie“ die sinnvolle Weiterentwicklung der Lebensabläufe im Dorf unter Beachtung des Natur- und Umweltschutzes sowohl im besiedelten Bereich als auch im Bereich der offenen Landschaft.“

Es versteht sich für den staatlich anerkannten Erholungsort von selbst, dass hierin auch eine naturverträgliche Tourismusentwicklung – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die zweitkleinste Gemeinde im Dahner Felsenland – mit eingeschlossen sein muss.

Das dies nicht nur kühne Worte sind, fällt dem aufmerksamen Besucher in der kleinen Gemeinde an jeder Ecke auf. 

 

Entwicklungskonzept hilfreich

Der Gemeinderat hatte schon sehr früh eine Dorferneuerungsplanung verabschiedet um den Entwicklungsprozess in Übereinstimmung mit einer qualifizierten Fachplanung fortführen zu können.

Erfreulich sei, dass man auf das Entwicklungskonzept Dahner Felsenland zurückgreifen könne, was eine Optimierung der Planungsbeiträge bedeute. Schließlich waren und sind in die Erarbeitung dieser Konzeption und der Umsetzung der Ziele auch Bürger aus Nothweiler mit eingebunden. Aufgrund der vielfältigen Landschaftselemente wie Hecken, Streuobstwiesen, Steinhaufen und extensiv genutzte Äcker, wurde die gesamte Feldflur der Gemarkung in die Biotopkartierung des Landes aufgenommen, wobei der westliche Teil und das obere Litschbachthal als schützenswertes Gebiet ausgewiesen sind.

Ein Dorf und seine Reize

Die kleine Gemeinde präsentiert sich dem Besucher schon auf den ersten Blick im Sonntagsstaat. 13 denkmalgeschützte Häuser, zum Teil aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, strahlen in frischem, und sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen in blumengeschmücktem, Glanz. Eines der schönsten Häuser ist wohl der ehemalige Herrenhof in der Hauptstraße 22.

Die Gemeinde legt von jeher großen Wert auf das Erscheinungsbild des besiedelten Bereiches als Teil des Landschaftsbildes. So blieb die Charakteristische Eigenart des Haufendorfes mit Wohnhäusern, Höfen und seitlichen Wirtschaftsgebäuden, den typischen Bauern- und Dorfgärten, Sandsteinmauern Hecken und Dorfnischen erhalten. Dies geschieht nicht nur wegen des schönen Anblicks, sondern auch zu Gunsten der Dorfflora und –fauna. Das geweckte Umweltbewusstsein hat auch bewirkt, dass gewachsene landschaftstypische Übergangszonen, extensiv genutzte Flächen und Streuobstwiesen, zwischen Siedlung und Feldflur erhalten werden.

Mit der sukzessiven Herausnahme von landschaftsfremden Nadelgehölz setzten sich Gemeinde und Privatleute für die Erhaltung großkroniger Laubbäume wie Eiche, Linde und Kirchbaum ein. Daher sind im ganzen Dorf noch sehr viel Hof- und Hausbäume zu finden. „Diese Bäume tragen zum Hofglück bei“, heißt es und das ist nicht nur ein alter Aberglaube. Die hohen, alten Bäume dienen dem Blitzschutz.

 

Unverfugte Sandsteinnmauern

Sandsteinmauern werden nicht verfugt und dienen somit als Lebensstätte für eine ganz spezifische Fauna. Sie sind Aufwärm- und Verabredung  Rendezvousplatz für Wildbienen, Wespen, Spinnen und Reptilien. Wegen ihres Innenklimas dienen diese Mauern vielen Reptilien, Amphibien und Marienkäferchen als Winterquartier. Zudem erfreuen sie sich bei vielen Tieren als kurzzeitiges Tages- und Nachtversteck, als Jagdgebiet und Nistplatz.

Auch begrünte Außenfassaden tragen nicht nur zur Verschönerung des Ortsbildes bei. Im Sommer beschatten und kühlen die Kletterpflanzen die Hauswände. Sie verbessern durch Verdunstung die Luft, schützen vor Regen, binden Staub und wirken als Wärmedämmung. Als schützenswerte Kleinbiotope bieten sie Brutmöglichkeiten und Lebensraum für Fledermäuse und viele Vögel.

Die Gemeinde achtet streng darauf, dass Versiegelungen vermieden werden. Der hohe Anteil an Freiflächen mit wassergebundenem Bodenbelag ist in Nothweiler auffällig, so auf dem Dorf-, Kirch- und Bürgerhausplatz sowie auf öffentlichen Gehwegen. 

 

Bauerngärten

Die bäuerlichen Gärten stellen Nahrungsressourcen für die Dorfflora dar. Einmal durch ihre eigene Tierwelt, zum anderen durch ihr Angebot an Blüten und Früchten. Für Bienen und Hummeln haben diese Gärten eine ganz besonders wichtige Bedeutung.

Der Sommer wird in Nothweiler mit der Blüte der Holunderbäume sichtbar. Noch heute wird aus den Früchten Gelee gekocht, auch dienen sie zur Grundlage von Tee und Naturheilmitteln, die immer noch Anwendung finden.

 

Landschaftsbewusst gebaut

Die Gemeinde versteht unter Dorfökologie auch die Erhaltung der Unverwechselbarkeit des Dorfes. Sie hat sich deshalb intensiv mit der historischen Architektur auseinandergesetzt und bewirkt, dass Fachwerkbauten als Zeugnisse einer ländlichen Siedlungsform erhalten bleiben. Die Gemeinde tritt vehement dafür ein, dass Baumaterialien wie Sandstein, Fachwerk, Biberschwänze und Tonziegeln verwendet werden. Deshalb bietet sie Modernisierungswilligen die Möglichkeit einer kostenlose Beratung durch qualifizierte Fachleute.

Auch bei der Ausweisung des neuen Baugebietes „Rohmwiesen“ hat die Gemeinde Orts- und Landschaftsbild, Bauweise Gestaltungsvorschriften genau festgelegt.

 

Offene Täler

Zur Bewahrung der historisch gewachsenen Kulturlandschaft als vielfältiger Lebensraum für zahlreiche gefährdeten Pflanzen und Tierarten pflegen die Nothweilerer die Übergangszonen zwischen Siedlung und Feldflur. Dabei werden, wie seit Jahrhunderten Hecken, Obstwiesen, Baum- und Gebüschgruppen nicht nur wegen ihrer ästhetischen Komponente, sondern auch wegen ihres hohen „tierökologischen“ Wertes, bewusst gepflegt.  Dies bedeutet zum Beispiel, dass tote Obstbäume nicht herausgeschnitten werden, sondern als Brutplatz und Nahrungsquelle für Tiere erhalten bleiben. Die Bürger pflanzen von Zeit zu Zeit immer wieder junge Obstbäume nach. Die Obstwiesen dienen darüber hinaus als Weide für die Bienen, die wiederum zur Befruchtung der Obstbäume beitragen. Der aus den Früchten der Obstwiesen, in der Regel werden Apfelbäume angepflanz, gekelterte Saft erfreut sich bei der Bevölkerung größter Beliebtheit.

Die Offenhaltung der Feldflur und Täler erfolgt durch Beweidung durch Schafe, Pferde und Rinder. Eine Weidegemeinschaft bringt ihre Rinder – Angus und Galloway – nach einer aufgestellten Pflegekonzeption auf die Weide.

Im nordöstlichen Teil von Nothweiler wird das Litschbachthal durch den gleichnamigen Bach und die Aue geprägt. Die Gemeinde unterlässt jegliche Unterhaltungsmaßnahme, dem Bach wird seine natürliche Dynamik zugestanden. Die Bachaue ist ein wichtiges Biotop.

 

 

So sollte es aussehen: Das Dorf im Tal ist von

 freigehaltenen Flächen umgeben, die Hügel sind bewaldet. 

Offene Täler

Zur Bewahrung der historisch gewachsenen Kulturlandschaft als vielfältiger Lebensraum für zahlreiche gefährdeten Pflanzen und Tierarten pflegen die Nothweilerer die Übergangszonen zwischen Siedlung und Feldflur. Dabei werden, wie seit Jahrhunderten Hecken, Obstwiesen, Baum- und Gebüschgruppen nicht nur wegen ihrer ästhetischen Komponente, sondern auch wegen ihres hohen „tierökologischen“ Wertes, bewusst gepflegt.  Dies bedeutet zum Beispiel, dass tote Obstbäume nicht herausgeschnitten werden, sondern als Brutplatz und Nahrungsquelle für Tiere erhalten bleiben. Die Bürger pflanzen von Zeit zu Zeit immer wieder junge Obstbäume nach. Die Obstwiesen dienen darüber hinaus als Weide für die Bienen, die wiederum zur Befruchtung der Obstbäume beitragen. Der aus den Früchten der Obstwiesen, in der Regel werden Apfelbäume angepflanz, gekelterte Saft erfreut sich bei der Bevölkerung größter Beliebtheit.

Die Offenhaltung der Feldflur und Täler erfolgt durch Beweidung durch Schafe, Pferde und Rinder. Eine Weidegemeinschaft bringt ihre Rinder – Angus und Galloway – nach einer aufgestellten Pflegekonzeption auf die Weide.

Im nordöstlichen Teil von Nothweiler wird das Litschbachthal durch den gleichnamigen Bach und die Aue geprägt. Die Gemeinde unterlässt jegliche Unterhaltungsmaßnahme, dem Bach wird seine natürliche Dynamik zugestanden. Die Bachaue ist ein wichtiges Biotop.

 

Naturnaher Waldbau

Ein weiterer Pluspunkt für die Gemeinde ist der „naturnahe Waldbau“ nicht nur im Gemeindewald. Artenreich, stabil und vielfältig entspricht der fast 300 Hektar große laubbaumreiche Wald den natürlichen Vegetationsgesellschaften. Das bunte Waldkleid aus Buchen, Eichen, Ahorn, Linden, Kastanien und Robinien umgibt die Gemeinde wie ein grüner Gürtel. Im Dackental wurde eine Eichennachzuchtfläche angelegt. Bemerkenswerte Baumindividuen aller Art werden an Wegen und Waldrändern belassen. Auch die Pflege und Freistellung von Hohlwegen sind ein besonderes Anliegen, denn diese bieten Lebensraum für zahlreiche  Bienen-, Wespen- und Ameisenarten, Flechten und Pilze.

 

Erholung und Tourismus

Der Wald hat nicht nur Erholungsfunktion für die Einheimischen, er ist auch wesentlicher teil des Erholungsangebotes für die Feriengäste. Mit naturnahen Waldparkplätzen sollen Besucherströme so gelenkt werden, dass zwar alle „Highlights“ gut zu erreichen sind, die Erholungswirkung des Waldes jedoch nicht darunter leidet. Die Besucherziele werden umweltfreundlich erwandert; zum einen das Naturschutzgebiet am Beißenberg und zum anderen der Waldlehr- und Wanderpfad mit der Vogelkolonie in der Abteilung Schaufelhalde. Durch die Schaufelhalde, die neben der Zeppelinhalde die letzte Röderwaldfläche beherbergt, führt auch der Zugangsweg zur Erzgrube. Hier verzichtet die Gemeinde bewusst auf jegliche Pflege.

 

Naturschutzgebiet Zeppelinhalde

Auf das Naturschutzgebiet Zeppelinhalde ist die Gemeinde sehr stolz. Die Zeppelinhalde ist das älteste Schutzgebiet in der  Südwestpfalz, das bereits 1942 nach dem Reichsnaturschutzgesetz anerkannt wurde. Durch die Schafbeweidung, aber auch mittels Handmahd und das Herausziehen von Gehölzsämlingen versucht man vor allem die Esskastanie, die Brombeere und den Adlerfarn zurückzudrängen, um dem Säulenwacholder sein Biotop zu erhalten. So hat man erfolgreich geschafft, dass der Wacholder nach wie vor das Erscheinungsbild dieser Heide prägt, je nach Jahreszeit eingerahmt von bunten Blütenteppichen aus Johannis- und Habichtskraut, Heidekraut und Nelken, Wachtelweizen und Wolfsmilch. Auch seltene Pflanzen wie die Sandrapunzel oder der Frühlingsspörgel tragen zu dieser farbenprächtigen Blütenpracht bei. Die Heidefläche mit eingestreuten offenen Sandflächen beherbergt die größte bekannte Kolonie der gefährdeten Grabwespe in Rheinland-Pfalz. Vereinzelt sind sogar Vertreter der Blauflügeligen Ödlandschrecke und des Heidegrashüpfers zu beobachten.

Der 1976 von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Schönau angelegte Waldlehrpfad soll den Menschen die herausragende Leistung des Waldes für Flora und Fauna näher bringen und ihm den Nutzen einer Partnerschaft mit der Natur demonstrieren. 

 

Fledermäuse und Schwalben

Schon länger macht man sich in Nothweiler für den Schutz der Fledermäuse stark. Sie finden in der Erzgrube ein gemütliches Winterquartier. Diese im 19. Jahrhundert stillgelegte Grube wurde in den 70-er Jahren zum Schaubergwerk ausgebaut. Bewusst wurden nicht alle Stollengänge geöffnet, sondern fledermausgerecht mit Gittern verschlossen. Geachtet wird darauf,  dass trotz der großen touristischen Nachfrage die Ruhepausen der Fledermäuse eingehalten werden. Aus diesem Grund ist das Erzbergwerk jedes Jahr ab Ende Oktober bis Ende März für den Besucherverkehr geschlossen.

Schwalben, wichtige Schädlingsbekämpfer, finden in Nothweiler ein Zuhause. Sie werden an den Häusern geduldet und an den öffentlichen Gebäuden wird ihr Nestbau sogar gefördert. Neben der Mehlschwalbe ist auch die Rauchschwalbe hier beheimatet, der Grund, warum man die Stalltüren geöffnet hält. Im Kirchturm von Nothweiler hat die vom Aussterben bedrohte Schleiereule ihren Platz.

 

Regionale Produkte

Alljährlich hält die Gemeinde Ende März ihren Umwelttag ab. An dem Einsammeln von Unrat beteiligen sich Groß und Klein. Die fachgerechte Entsorgung des Unrates wird von der Gemeinde übernommen.

In Nothweiler ist auch einer der Dahner Felsenland Wirte (Landgasthaus Wegelnburg), die sich mit der Vorstellung des Entwicklungskonzeptes Dahner Felsenland für die Vermarktung regionaler Produkte stark gemacht haben. Der Absatz regionaler Produkte hilft unter anderem der Landschaft, denn die Nachfrage nach mehr Fleisch aus der Region bedeutet auch, dass viel mehr „Rasenmäher im Zottelfell“ unterwegs sind, die Landschaft offen zu halten. 

 

Die Regeln

Was für die Gemeinde und die Bürger von Nothweiler  ökologische Selbstverständlichkeiten sind:

 

  1. Beim Winterdienst wird auf den Einsatz von Streusalz verzichtet
  2. Friedhofsabfälle werden getrennt, insbesondere Grünabfälle werden getrennt, Grünabfälle kompostiert.
  3. In öffentlichen Anlagen wird nur Naturdünger verwendet
  4. Bei Festen und Veranstaltungen wird Mehrweggeschirr benutzt
  5. Die Gemeindegrundstücke und Böschungen werden erst nach der Blütezeit gemäht, damit sich Wildkräuter und Blumen aussäen können.
  6. Nistkästen aus heimischem Holz werden gereinigt und erneuert.
 

because we ALL are EARTHLINGS everywhere

denn wir sind ALLE  ERDBEWOHNER überall

!

 

 

Anmerkung: unsere e-mailadresse hat sich geändert-im Falle Sie  uns kontaktieren möchten, benutzen Sie bitte unser Kontaktformular im Menu.

Vielen Dank!

 

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much thanks!

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